Anfang

Ich habe schon länger überlegt, das zu machen. Was mich davon abhielt? Die Angst. Die Angst etwas anzufangen das falsch wird, nicht perfekt. Sowie mit diesem hier, ist es mit allen Dingen die ich anfange. Von Beginn an mache ich mir tausend Gedanken, ehe es überhaupt losgeht. Sei es etwas Neues oder etwas bei dem ich weiterarbeite. "Gefällt es den anderen? Was werden sie denken? Werde ich den Ansprüchen gerecht? Mache ich es durch mein Tun kaputt? Mache ich es richtig oder doch falsch? Ist das überhaupt die richtige Entscheidung? Ach... ich sollte aufhören oder erst gar nicht damit anfangen. Sie hat mich angeschaut. Sie denkt bestimmt das gleiche über mich. Ich kann das nicht."
Das sind nur ein paar Gedanken die mir im Kopf kreisen. Etwas anzufangen ist für mich sehr schwer. Wie es mir dann bei nicht materiellen Dingen geht, ist dann wohl auch klar. Meine Gedanken schwirren dann nur so im Kopf herum. Auch schon bei den kleinsten Dingen. Würde ich das anderen erzählen, käme nur ein " Ach, mach dir doch über sowas keine Gedanken!" Das ist leichter gesagt als getan. Tja gäbe es einen Ausschaltknopf, dann wäre er bei mir die meiste Zeit auf OFF gestellt.
Hiermit möchte ich lernen, mir um nicht mehr allzu viele Dinge Gedanken machen zu müssen. Rechtschreibfehler, Grammatik, Kommasetzung... Es soll mir für diesen Moment, in dem ich schreibe, egal sein. Ich muss nicht immer perfekt sein. Doch das ist ein anderes Thema.

Geht es euch auch manchmal so?

Kommentare

  1. Hi!
    Diesen Ansatz kenn ich - ich bin grad ind er gleichen Phase sozusagen... etwas erschaffen, das nicht den Anspruch hat, perfekt werden zu müssen. Einfach entstehen soll, ohne viel Anspruch, der das von vorherein zerstören könnte.
    Ich finde deine Worte echt schön!
    Alles Líebe!

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